Atypische „Zwillingskirche“ mit einer Mischung aus der für die Regionen Tournai und Brabant typischen Gotik. Reiche Innendekoration u. a. mit Silberwerk und Tapisserien von Oudenarde.
Die Hallenkirche (1290-1490) wird durch einen 70 Meter hohen Turm flankiert. Das Innere ist in Rokoko-Stil mit beachtlichen Holzskulpturen des 17. - 19. Jh. <br>
Ursprünglich romanische Kirche, dann im 13. Jh. im gotischen Stil der Schelde-Region umgestaltet. 1887-1892 wurden wesentliche neugotische Elemente hinzugefügt. Enthält einen Hostienbehälter aus dem 14. Jh. mit Emaillebildnis des Schutzheiligen.
Protestantische Kirche, die teilweise in das Zunfthaus der Kerzengießer eingefügt ist (Keersstraat 1 und 3); reiche, bis auf das 11. Jh. zurückgehende Geschichte.
Monumentale Kirche inmitten eines bescheidenen Dorfes, Zeugnis eines früheren Wohlstands, der mit der Glasindustrie, den Schmieden und dem Marmorabbau verbunden war.